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  • Finno-ugrischer Etnographischer Park

    Im Finno-ugrischen Etnographischen Park werden in den finnischen, hanti und manschi Häusern das Leben sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände unserer sprachverwandten Völker dargestellt.

  • Museum für Ungarische Ölindustrie

    Das Museum präsentiert die Erinnerungsstücke und monumentalen Instrumente der ungarischen Erdölgewinnung und Erdölbearbearbeitung.

  • Fernsehturm

    Der Fernsehturm ist von mehreren Punkten in der Stadt sichtbar. Bei klarem Wetter eröffnet sich vom Aussichtsturm ein Panorama sogar bis zu den Gebirgsketten der Alpen.

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8900 Zalaegerszeg Széchenyi tér 4-6.
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Göcsej Freilichtmuseum

Das erste Freilichtmuseum des Landes wurde an einem Totarm des Flusses Zala aufgebaut. Im Skanzen rekonstruierte man ein aus rund vierzig Originalgebäuden bestehendes Dorf, das die traditionelle volkstümliche Bauweise, sowie die Bautechniken zeigt.

Göcsej Freilichtmuseum

Göcseji Falumúzeum

Göcseji Falumúzeum

Im nordwestlichen Stadtgebiet von Zalaegerszeg, am toten Zalaarm, auf einem Auen- und Graseplatz wurde das erste ethnographische Freilichtmuseum von Ungarn, das Freilichtmuseum Göcsej errichtet. Es wurde im August 1968 eröffnet.

Beim Aufbau des Göcsejer Freilichtmuseum in Zalaegerszeg hatte man die Absicht, durch die noch vorhandenen schönsten Beispiele der alten Bautypen die Entwicklungslinie, die am Ende des 19. Jahrhunderts schon zu vergehen schien, zu dokumentieren. In diesem regionalischen Freilichtmuseum wurde ein kleines Dorf rekonstruiert. Es besteht aus Bauernhöfen und hat beinahe 50 ursprüngliche Gebäude. Diese Gebäude stellen die charakteristische Volksbauweise und die Bautechnik von Göcsej (Komitat Zala) und auf dessen Randgebiet zur Schau. Die Einrichtung der Häuser macht die Wohnkultur der Bauern der Region vom Ende des letzten Jahrhunderts anschaulich.

Die Landschaft Göcsej liegt auf dem hügeligen Gebiet von dem Fluß Zala und den Bächern Kerka und Válicka umfasst. Die genaue Grenze kann man nicht bestimmen, anscheinend gibt es aber von einander abweichende geographische und ethnographische Grenzen. Nach unseren Kenntnissen ist Göcsej zum ersten Mal 1689 als "Göböcse" erwähnt. Anfang des 19. Jahrhunderts versuchten mehrere Forscher den Ursprung des Wortes zu erklären. Eininge lassen es aus dem Wort "göcs" (Knoten, Scholle), andere aus dem "göcsörtös" (holprig) oder "görbe" (krumm) stammen; diese Bedeutungen weisen auch auf die geographischen Gegebenheiten. Göcsej ist die Gegend der Weiler - sagt man. Die Weiler bedeuten die charakteristischste Siedlungsform der Region, die eigentlich Häusergruppen von loser Beziehung waren. Sie befanden sich auf Hügelhängen, -rücken oder auf Anhauen. Diese Siedlungsform beherrschte aber nur den nördlichen und mittleren Teil von Göcsej, auf den anderen Gebieten, am Fluß der Hügel, auf Flachgebieten kamen anderartige Siedlungen zustande.

Das Museumdorf repräsenttért ein archaisches, um die Jahrhundertwende noch vorhandenes, auch auf zeitgenössischen Fotos sehbares Dorfbild von Göcsej. Die Einrichtung der Gebäude erinnert uns an die patriarchalische Lebensweise der Autarkbauernwirtschaft, obwohl auch die Gegenstände der sich verbürgerlichenden Wohnkultur des letzten Jahrhunderts hie und da erschienen.

Am Ende der Eingangstraßenstrecke steht ein charakteristisches, sakralisches Gebäude des Göcsejer Dorfes, der Glockenstuhl aus Budafa. Er wurde 1888 gebaut. Seine Beine stehen auf riesengroßen Eichholzschwellen und sind mit Brettern gedeckt. Die. Konstruktion sieht wie ein Rock aus. Die Beine dehnen sich in die Höhe und halten die Glocke. Ein Helm verteidigt die Glocke. Auf der Spitze steht ein Kreuz. Das Dach und der Helm sind mit Holzschindeln gedeckt.

In der Hauptstraße des Museums wurden 4 Bauernhöfe, Gehöfte ausgestaltet. Sie sind an der Straßenseite mit Zaun geschlossen. Die behauenen, geschnitzten, gehackten, geflochtenen Zäune wurden aufgrund der charakteristischen Zaunformen von Göcsej angefertigt. Vor den Häusern befinden sich Kleingärten mit den Blumen und Gewürzpflanzen der Gegend.

 

Göcsej Freilichtmuseum
Zalaegerszeg, Falumúzeum u.
Telefon: +36 92/703-295
www.zmmi.hu, muzeum@zmmi.hu

 

Öffnungszeiten
1. November - 31. März: Geschlossen
1. April - 30. April:  täglich außer Montag 10-16 Uhr
1. Mai - 31. August: täglich außer Montag 10-18 Uhr
1. September - 31. Oktober: täglich außer Montag 10-16 Uhr

 

Eintrittspreise
Erwachsene - 500 HUF
Ermäßigt - 250 HUF
Gruppen (ab 8 Personen) - 350 HUF/Person
Familienkarte (2 Erwachsene + 2 Kinder) - 850 HUF

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